Interview mit Egon Gojer – Bürgermeisterkandidat der ÖVP Liezen

Egon Gojer punktet im Wahlkampf als Bürgermeisterkandidat mit viel Herzlichkeit, Sympathie und Gesprächsbereitschaft. Inhaltlich mit einer neuen, besseren Art von Politik für ein besseres Liezen. Im Interview beantwortet der ÖVP Bürgermeisterkandidat Egon Gojer unsere Frage für ein besseres Liezen.

Du willst Liezen besser machen?  Lohnt sich ein kurzer Blick in den Rückspiegel?

Egon Gojer: Ja, natürlich. Es waren zehn ereignisreiche Jahre als Vizebürgermeister. Mit der Südspange, einer Bushaltestelle im Pyhrn, dem Bankomat und dem Regional Regal in Weißenbach als zukünftigen Nahversorger, eine Vielzahl an Aktivitäten im öffentlichen Raum und einem neuen Lohnsystem für die Gemeindemitarbeiterinnen und Gemeindemitarbeiter ist uns von der Oppositionsbank aus einiges gelungen. Wir können mehr, wir wollen mehr und nachdem wir bei den letzten beiden Wahlen immer neue Stimmen dazu gewinnen konnten, ist es jetzt die logische Schlussfolgerung: Wir werden Bürgermeister.

Beständigkeit, Ehrlichkeit und Handschlagqualität sind klingende politische Begrifflichkeiten. Wie passt das zur Politik in Liezen?

Egon Gojer: Eher schwierig. Bei der SPÖ ist Roswitha Glashüttner als Bürgermeisterin zurückgetreten. Albert Krug ist als Finanzreferent zurückgetreten und hat sich dann als Vizebürgermeister wieder rein wählen lassen. Das sorgte bei den Gemeinde­mitarbeiterinnen und Gemeinde­mitarbeiter, bei der Bevölkerung und auch bei uns für Kopfschütteln. Unsere Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, Stadträte und ich haben durchgezogen, haben mitgestaltet, wo wir durften und abgeliefert. Die SPÖ hat 11-mal die Aufgaben im Gemeinderat getauscht und vier neue Gemeinderätinnen und Gemeinderäte mussten angelobt werden. Ein trauriges Bild hat die SPÖ da gezeichnet.

 

Das Geld beim Fenster des Rathauses rauswerfen, darf man dies der SPÖ in Liezen unterstellen?

Egon Gojer: Unterstellen ist politisch vielleicht nicht korrekt. Aber sorgsam haushalten ist nicht die Stärke von Andrea Heinrich und ihrer SPÖ im Rathaus. Belastungen von 420.000 Euro Zinsen im Jahr bringt es mit, wenn sozialistische Prestigeobjekte entstehen. Abgesehen von Millionenkrediten, die dazu aufgenommen werden, um alles finanzieren zu können. Fakt ist und das wissen alle: Man kann nur das Geld ausgeben, das man hat, erwirtschaftet bzw. refinanziert.  Daher bleibe ich, bleiben wir bei den finanzpolitischen Kernkompetenzen. Der von der SPÖ begonnene Verkauf von Grundstücken der Stadt sollte sofort gestoppt werden. Es ist politische Unvernunft, wenn 9.000 Euro für einen Schulbus fehlen, weil Millionenkredite der Stadt mit 420.000 Euro Zinsen uns Jahr für Jahr belasten.

 

Schaffst Du es Liezen für die Zukunft besser aufzustellen?

Als Bürgermeister mit meinem besseren Team für Liezen wird es spürbar besser werden. Für alle, die in Liezen leben, für alle, die in Liezen arbeiten, und für alle die zu Gast sind in Liezen. Wir fokussieren unsere politischen Kräfte, wir bringen unsere politische Vernunft in die Mitte des Rathauses. Der dringend notwendige Glasfaserausbau als wichtige Grundlage für viele Lebensbereiche wird gestartet. Einsatzorganisationen dürfen nicht mehr um Geld betteln. Bei politischen Maßnahmen für unsere Kinder und Jugendliche gibt es immensen Nachholbedarf. Dafür verzichten wir auf eine Stadtpolizei zur Polizei, einen Marktplatz zum Hauptplatz. Eine Tiefgarage im Zentrum, etc. …